Über uns · seit 1990
Zwei Traditionen, zwei Generationen, drei Profis
1990 taten sich zwei Rahmenfachleute zusammen, deren Wege sich sonst kaum gekreuzt hätten: Marcus Schorn, Vergoldermeister und Restaurator aus Düsseldorf — und Frits Peeters, gelernter Kunstschnitzer und Rahmenmacher aus den Niederlanden. Mit Anna Lisa Schorn, Vergolderin, führt heute die zweite Generation die Manufaktur weiter.

Der eine bringt das deutsche Vergolderhandwerk mit, der andere die niederländische Schnitztradition. Zusammen ergibt das eine Manufaktur, die vom rohen Holz bis zur polierten Goldfassung alles im Haus fertigt.
Marcus Schorn
Vergoldermeister und Restaurator aus Düsseldorf. Sein Feld: Fassungen, Poliment- und Ölvergoldung, Patinierung — und die Restaurierung dessen, was frühere Generationen gefasst haben.
Frits Peeters
Kunstschnitzer und Rahmenmacher. Gelernt in den Niederlanden, zu Hause in der Tradition handgeschnitzter Profile: Ornamente, Gravuren, Furniere. Wenn ein Rahmen nach antikem Vorbild entsteht, beginnt er unter seinen Händen.
Anna Lisa Schorn
Vergolderin und Kunstliebhaberin, seit über 20 Jahren in der Vergoldung. Sie führt die Manufaktur in zweiter Generation weiter — mit demselben Anspruch, mit dem sie gegründet wurde.
Wie wir arbeiten
Einem Kunstwerk einen richtigen und gültigen Abschluss zu geben — so haben wir unser Anliegen von Anfang an formuliert. Das klingt altmodisch und ist es auch: Es bedeutet, dass nicht der Geschmack der Saison entscheidet, sondern die beste Lösung für das individuelle Werk. Seit über drei Jahrzehnten arbeiten wir für Galerien, Museen und private Kunden in ganz Europa.
Das Atelier in der Linienstraße
Rahmenausstellung und Atelier unter einem Dach: Dank unzähliger Musterwinkel und -rahmen wählen wir gemeinsam die optimale Lösung für Ihr Kunstwerk. Gleichzeitig gewähren wir Ihnen gerne Einblick in unsere traditionsreiche Arbeit.
Ausbildung
Seit über 35 Jahren bilden wir aus. Das Vergolderhandwerk lässt sich nicht aus Büchern lernen — es braucht Jahre am Objekt, eine ruhige Hand und jemanden, der danebensteht und im richtigen Moment eingreift. Genau das geben wir weiter: von der ersten Kreidegrundschicht bis zum polierten Blattgold, vom Umgang mit historischer Substanz bis zur Entscheidung, wann man besser nichts tut.
Wer bei uns lernt, arbeitet vom ersten Jahr an an echten Stücken — nicht an Übungsplatten. Mehrere unserer Auszubildenden führen heute eigene Betriebe oder arbeiten in Restaurierungswerkstätten von Museen. Dass dieses Handwerk eine Zukunft hat, entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern daran, ob jemand es weitergibt.